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Hilfe für Menschen mit Demenz

Das eigene Ich, die eigene Lebensgeschichte, die Fähigkeit, den Alltag zu meistern – all das verlieren Menschen, die an Demenz erkrankt sind. Rund eine Million Menschen sind von dieser Krankheit betroffen, jedes Jahr erkranken 200.000 Menschen neu.

Die Bedürfnisse der an Alzheimer oder anderen Formen der Demenz erkrankten Menschen ernst zu nehmen und an die noch vorhandenen Fähigkeiten und Fertigkeiten anzuknüpfen – das ist die Richtschnur der vielfältigen Hilfsangebote für Demenzkranke und ihre Angehörigen.

Als Angehöriger kann man praktisch nie abschalten. Daher ist es wichtig, auf sich und seine Kräfte und die eigenen Belastungsgrenzen zu achten. Nutzen Sie zur Unterstützung unsere mobilen sozialen Dienste, unseren Menüservice und unsere Demenzbegleitung. 


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Artur Österlein
Staatlich anerkannter Altenpfleger


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Christine Krupke
Staatlich anerkannte Heilpädagogin und Diplomerzieherin für Sehgeschädigte


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Karl-Erich Koch
geschulter Demenzbegleiter



Wie zeigt sich Demenz?

Demenz entwickelt sich fortschreitend und der Erkrankte verlernt nach und nach, was er in seinem Leben gelernt hat.

Zu Beginn fällt es dem Erkrankten schwer, neue Informationen aufzunehmen. In dieser frühen Phase der Krankheit wird das Vergessen vom Erkrankten erkannt und zu vertuschen versucht. Die Herausforderung für Angehörige liegt darin, dieselben Vertuschungsgeschichten zu hören und die gleichen Fragen beantworten zu müssen.

Was ist zu tun?

Der erste und schwierigste Schritt ist der zum Hausarzt. Er kann eine Diagnose erstellen und Medikamente, die die demenziellen Einschränkungen vorübergehend mildern, verschreiben. Je früher eine Diagnose erstellt wird, desto besser kann der Krankheitsverlauf verzögert werden. Leider werden die ersten Symptome von Angehörigen oft verkannt, da als Grund hierfür in vielen Fällen das bereits fortgeschrittene Alter des Erkrankten gesehen wird.

 

Wir sind für Sie da

Zur Entlastung der Angehörigen übernehmen unsere Demenzbegleiter, Herr Artur Österlein, Herr Karl-Erich Koch und Frau Christine Krupke,  stundenweise die soziale  Betreuung vor Ort. Sie assistieren beispielsweise beim  Spaziergang, bei kleinen Ausflügen, beim Einkaufen, Basteln und  Vorlesen, aber auch beispielsweise beim betreuten Besuch im TuWass, er ist ein guter Zuhörer und Spielpartner.

Kontinuität

Damit sich eine Vertrauensbasis aufbaut und sich eine regelmäßige Tagesstruktur entwickelt, ist eine feste Bezugsperson sehr wichtig, die Sie und Ihren Angehörigen unterstützt. Dies ermöglicht eine individuelle Förderung und Berücksichtigung der jeweiligen Situation.

Qualifikation

Herr Österlein ist staatlich anerkannter Altenpfleger, Frau Krupke ist staatlich anerkannte Heilpädagogin und Diplomerzieherin für Sehgeschädigte und Herr Koch ist geschulter Demenzbegleiter. Alle drei Mitarbeiter sind im Bereich Demenzbetreuung bzw. Demenzbegleitung Ihre kompetenten Ansprechpartner. Rufen Sie uns an: 07461-96360 – wir beraten Sie gern.

Diese Leistungen werden als niederschwellige Angebote von den Krankenkassen bezahlt. Je nach Einstufung stehen Ihnen monatlich 100,00 oder 200,00 Euro als Sachleistung zur Verfügung.







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